Navigation überspringen Sitemap anzeigen

News

Bonitätsauswirkungen der staatlichen Corona-Förderungen

Den Banken werden von den Unternehmen jetzt sukzessive im großen Stil die Bilanzen 2020 eingereicht. Die Analysen der Bilanzen 2020 fallen derzeit nach unserem Kenntnisstand seitens der Banken sehr unterschiedlich aus.

Die in 2020 an viele Firmen gezahlten Corona-Förderungen des Staates werden vielfach als außerordentliche Einnahmen behandelt, was zu einer Verschlechterung des Bilanzratings führen kann.

Wir empfehlen den Unternehmen und ihren (Steuer-)Beratern dringend bei

  • signifikanten Förderungszahlungen für 2020 den Banken ergänzende/erläuternde Informationen bereitzustellen
  • den Banken die Ergebnisse der Bilanzanalysen und der Ratingeinstufungen anzufordern.

Es ist aus unserer Sicht derzeit wichtig zu hinterfragen, ob die Banken die eigene Unternehmensbonität heruntergestuft haben oder ob das zweifelsohne als Ausnahmejahr zu bezeichnende Geschäftsjahr 2020 auch in der Analyse entsprechend bewertet und die Gesamtbonität nicht im Einzelfall stark heruntergestuft wurde.

Bei Rückfragen oder Bedarf einer Hilfestellung melden Sie sich jederzeit gerne bei uns.

Neue Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) seit dem 01.07.2021

Im Rahmen des Klimaschutzprogrammes 2030 hat die Bundesregierung die Förderung für energieeffiziente Gebäude weiterentwickelt. Seit dem 01.07.2021 gilt die neue „Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) bei der KfW:

  • für alle Wohngebäude, z.B. für Eigentumswohnungen, Ein- und Mehrfamilien­häuser oder Wohnheime (261/461)
  • für alle Nichtwohngebäude, z.B. für Gewerbegebäude, kommunale Gebäude oder Krankenhäuser (263/463)

Es besteht die Möglichkeit zwischen einem Kredit mit günstigen Zinsen und Tilgungszuschuss (261/263) oder nur einem Zuschuss, der direkt ausgezahlt wird (461/463) zu wählen. Je nach Maßnahme sind Zuschusszahlungen zwischen 15 und 50% auf die förderfähigen Kosten in Höhe von max. 30 Mio. Euro möglich.

Planen Sie die Investition in ein energiesparendes Gebäude um dauerhaft die Energiekosten zu senken und das Klima zu schützen?

Dann geben wir Ihnen gerne einen Überblick zur aktuellen Neuregelung der Bundesförderung für effiziente Gebäude und begleiten Sie bei der Zuschussbeantragung bzw. einer eventuellen Co-Finanzierung durch Bankpartner.

Nehmen Sie gerne direkt Kontakt zu uns auf.

Update zu den Förderprogrammen der KfW

(Stand 07.04.2021)

Die KfW hat zum 01.04.2021 Anpassungen zu folgenden Kreditprogrammen vorgenommen:

  • KfW Schnellkredit:

    Die Kredithöhe pro Unternehmensgruppe wurde wie folgt erhöht:


    max. T€ 675 (bisher T€ 300) pro Unternehmensgruppe (bis einschließlich 10 MA)

    max. T€ 1.125 (bisher T€ 500) pro Unternehmensgruppe (10-50 MA)

    max. T€ 1.800 (bisher T€ 800) pro Unternehmensgruppe (mehr als 50 MA).

    Die Anzahl der möglichen Anträge pro Unternehmen wurde auf 3 Anträge (bisher 2 Anträge) erhöht.
  • KfW-Unternehmerkredit Sonderprogramm 2020:

    Der Kredithöchstbetrag für Kredite mit einer Laufzeit über 6 Jahre wurde auf T€ 1.800 (bisher T€ 800) erhöht.

Falls Sie Fragen hinsichtlich Ihrer individuellen Situation oder zur Beantragung der Mittel haben, sprechen Sie uns gerne an.

Förderprogramm zur „Erneuerung der Nutzfahrzeugflotte“

(Stand 09.03.2021)

Im Rahmen des Förderprogramms zur Erneuerung der Nutzfahrzeugflotte werden natürliche und juristische Personen des Privatrechts gefördert, die im Sinne der Richtlinie „Erneuerung der Nutzfahrzeugflotte“ ein für gewerbliche Zwecke genutztes Bestandsfahrzeug der Schadstoffklasse Euro 0, I oder II verschrotten und ein Neufahrzeug der Schadstoffklasse Euro VI erwerben, auf sich zulassen und für gewerbliche Zwecke nutzen:

  • für schwere LKW ab 7,5 to
  • Fahrzeuge müssen mit rollwiderstandsoptimierten Reifen und Abbiegeassistenzsystem (AAS) ausgestattet werden
  • Zuschusshöhe:
    im Fall der Verschrottung eines Fahrzeugs der Schadstoffklasse Euro V: 15.000 €
    im Fall der Verschrottung eines Fahrzeugs der Schadstoffklasse Euro IV oder schlechter: 10.000 €
  • Antragstellung online über das Bundesamt für Güterverkehr bis zum 15. April 2021
  • evtl. gewährte Zuschüsse fallen unter die sogenannte „Kleinbeihilfenregelung des Bundes“

Wir haben uns mit dem Bundesamt für Güterverkehr (BAG) in Verbindung gesetzt und unterstützen Sie gerne bei einer evtl. Antragstellung.

Nehmen Sie bei Interesse gerne direkt Kontakt zu uns auf.

Update zum Förderprogramm der NBank "Neustart Niedersachsen Investiotion"

Stand 02.03.2021

Aufgrund der großen Nachfrage zu obigem Programm der NBank war zu erwarten, dass eine zügige und vollständige Antragstellung bei der NBank erfolgen musste, um die Förderung zu erhalten. Erfreulicherweise haben wir weitgehend alle Anträge unserer Kunden rechtzeitig einreichen können, so dass diese genehmigungsfähig sind.

Anträge, die bis zum 27.11.2020 bei der NBank eingereicht wurden, werden bei der Prüfung der Bewilligungen berücksichtigt. Später eingereichte Anträge werden voraussichtlich abgelehnt.

Die Förderrichtlinie wurde dahingehend geändert, dass alle Vorhaben, für die bis zum 27.11.2020 eine Förderung beantragt wurde, förderunschädlich begonnen werden können.

Wir gehen davon aus, dass im Laufe des Jahres weitere Programme zu wirtschaftlichen Förderungen aufgelegt werden, über die wir Sie dann zu gegebener Zeit informieren werden.

Falls Sie für die Umsetzung von Investitionsvorhaben bzw. der Co-Finanzierung Unterstützung benötigen, stehen wir Ihnen jederzeit gerne zur Verfügung.

Die neue Bundesförderung für effiziente Gebäude ersetzt die bisherige Förderung
(Stand 17.02.2021)
Haben Sie vor, in ein energiesparendes Gebäude zu investieren um Ihre Energiekosten dauerhaft zu senken und das Klima zu schützen?
Wichtig für Ihre Pläne: Im Rahmen des Klimaschutzprogrammes 2030 entwickelt die Bundesregierung die Förderung für energieeffiziente Gebäude weiter. Die neue „Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG)“ startet bei der KfW zum 01.07.2021. Sie gilt:

  • für alle Wohngebäude, z. B. für Eigentumswohnungen, Ein- und Mehrfamilien­häuser oder Wohnheime
  • für alle Nichtwohngebäude, z. B. für Gewerbegebäude, kommunale Gebäude oder Krankenhäuser

Gerne geben wir Ihnen einen ersten Überblick über die Änderungen und Neuregelungen zum 01.07.2021 sowie zu den Änderungen, die schon ab dem 01.01.2021 gelten.

Damit können Sie auch entscheiden, ob Sie noch rechtzeitig eine Förderung nach der bisherigen Regelung beantragen möchten – oder ob Sie warten, bis die neue Regelung gilt. Details und Förderbestimmungen werden im April 2021 veröffentlicht.
Nehmen Sie bei Interesse gerne direkt Kontakt zu uns auf.
Erweiterung des befristeten Beihilferahmens während der Corona-Pandemie
(Stand 28.01.2021)

Die Europäische Kommission hat heute ihren befristeten Rahmen für staatliche Beihilfen während der Corona-Pandemie erneut verlängert und erweitert. Insbesondere wurden die beihilferechtlichen Obergrenzen für Kleinbeihilfen substantiell erhöht.

Unter anderem sind folgende Verbesserungen im neuen Beihilferahmen enthalten:

  • Erhöhung der Obergrenzen für Kleinbeihilfen auf 1,8 Mio. Euro (bislang 800.000 Euro) bzw. auf 270.000 Euro im Fischerei-/Aquakultursektor (bislang 120.000 Euro) und auf 225.000 Euro im Agrarsektor (bislang 100.000 Euro)

  • Verlängerung des befristeten Rahmens einheitlich bis 31.12.2021 (bislang Befristung bis 30.06.2021)

Der befristete Rahmen der Europäischen Kommission stellt die beihilferechtliche Grundlage für zahlreiche deutsche Hilfsmaßnahmen während der Pandemie dar. Hierauf gestützt sind beispielsweise die Überbrückungshilfe, verschiedene KfW-Kredite sowie Teile der außerordentlichen Wirtschaftshilfe (November-/Dezemberhilfe).

Verlängerung der Schnellkredite der NBank und der KfW bis zum 30.06.2021
(Stand 11.01.2021)
  • Niedersachsen-Schnellkredit:
Der zum 31. Dezember 2020 ausgelaufene Niedersachsen-Schnellkredit wurde bis zum 30. Juni 2021 verlängert. Der Niedersachsen-Schnellkredit unterstützt freiberuflich Tätige, Kleinstunternehmen sowie kleine und mittlere Unternehmen mit bis zu 10 Beschäftigten, indem er für laufende Betriebskosten ebenso verwendet werden kann wie für Investitionen.

Gefördert wird der gesamte Liquiditätsbedarf, z.B. laufende Betriebskosten, Löhne und Gehälter, planmäßiger Kapitaldienst sowie Investitionen.
Der Darlehensbetrag wurde angepasst, beantragt werden können Darlehen in Höhe von T€ 10 bis zu T€ 300 (max. 50% des Jahresumsatzes 2019).
Die Darlehenslaufzeit beträgt 5, 7 oder 10 Jahre mit entsprechenden tilgungsfreien Jahren (1-2 Jahre). Das Darlehen wird für die gesamte Laufzeit mit 3% verzinst.
Es erfolgt eine 100%ige Haftungsfreistellung für Darlehenszusagen der Hausbank bis zum 30.06.2021. (Die Beantragung muss bis zum 28.06.2021 über die Hausbank erfolgen.)

  • KfW-Schnellkredit 2020:
Unterstützt werden zukünftig nicht nur Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft, Einzelunternehmer und Freiberufler mit mehr als 10 Beschäftigten, sondern auch bis zu 10 Beschäftigten.

Gefördert wird die Finanzierung von Betriebsmitteln und Investitionen.

Die max. Kredithöhe beträgt:
T€ 300 pro Unternehmensgruppe (bis einschließlich 10 MA)
T€ 500 pro Unternehmensgruppe (10-50 MA)
T€ 800 pro Unternehmensgruppe (mehr als 50 MA)

Pro Unternehmensgruppe können max. 25% des Jahresumsatzes 2019 finanziert werden.

Die Darlehenslaufzeit beträgt max. 10 Jahre mit höchstens 2 Tilgungsfreijahren.
Es gilt ein einheitlicher Zinssatz, der sich an der Entwicklung des Kapitalmarktes orientiert.
Die KfW stellt den Finanzierungspartner zu 100% von der Haftung frei. Die Beantragung erfolgt über die Hausbank. Der Vertrag ist bis zum 30.06.2021 abzuschließen.

Falls Sie Fragen hinsichtlich Ihrer individuellen Situation oder zur Beantragung der Mittel haben, sprechen Sie uns gerne an.
Information zur De-Minimis-Regelung bei Inanspruchnahme von Corona-Darlehen
(Stand 18.12.2020)

In den letzten Wochen kam verstärkt die Frage auf, ob und in welcher Form die Corona-Darlehen auf die De-Minimis-Regelungen anwendbar sind. Eine konkrete Aussage hierzu ist wichtig, damit Kunden nicht durch die Inanspruchnahme von Zuschüssen und Darlehen die Höchstgrenzen (unbewusst) überschreiten und somit in eine „Subventionsfalle“ geraten.

Wir haben erfahren, dass das Wirtschaftsministerium in Berlin zeitnah hierzu eine Stellungnahme bzw. Präzisierung herausgibt. Aus informellen Kreisen haben wir ferner erfahren, dass kein Einbezug der Darlehen vorgesehen ist.

Sobald wir die konkreten Verlautbarungen erhalten, informieren wir Sie gerne im Detail. Bei Rückfragen sprechen Sie uns gerne an.

Neue Zuschussprogramme der NBank
(Stand 25.11.2020)

Die NBank hat folgende neue Zuschussprogramme aufgelegt:

  • Zuschüsse der NBank zur Steigerung der betrieblichen Ressourcen- und Energieeffizienz 2.0:

  • Energieeffizienzprojekte:

    • Investitionen in Gebäude/Anlagen zur Verringerung des Energieverbrauchs

    • Errichtung von Anlagen zur Gewinnung von Wärme aus regenerativer Energie

    • Ausgenommen sind Batteriespeicher für PV Anlagen

  • Klimaschutzprojekte:

    • Investitionen in innovative Technologien, Prozesse und Produktionsverfahren zu Reduktion von Treibhausgasen

    • Investitionen in Technologien zur Co2-Abtrennung und Nutzung, die zur Reduktion von Treibhausgasen beitragen

  • Ressourcenprojekte:

    • Investitionen zur Neugestaltung von Produkten und Produktionsketten mit dem Ziel der Einsparung oder Steigerung der Wiedereinsatzmöglichkeit von Materialien

    • Investitionen in Maschinen und Anlagen zur Verbesserung der Ressourceneffizienz

 

Folgende Zuschüsse können gewährt werden:

  • Zuschuss bis zu 70% der förderfähigen Ausgaben

  • Förderhöhe bis zu 3.500 € pro eingesparte Tonne Co2-Äquivalent p. a.

  • Förderhöhe mind. 10.000 €, max. 1.000.000 € / bzw. 5.000.000 € bei Klimaschutzprojekten (Bei Anwendung De-minimis-Beihilfen-Verordnung max. 200.000 €)

  • Förderfähig: Bauausgaben inkl. Baunebenkosten, AHK, Planungsosten, Kosten für Expertise

  • Nachweis der bewilligten Co2-Einsparung durch autorisierten Energieberater

 

sowie

  • Zuschuss der NBank zu Photovoltaik (PV) – Batteriespeicher.

  • Investitionen in stationäre PV-Batteriespeicher in Verbindung mit dem Neubau oder der Erweiterung einer bestehenden PV-Anlage, in Niedersachsen errichtet und betrieben

(Nicht förderfähig sind Eigenbausysteme und Prototypen, gebrauchte Systeme sowie Leasingmodelle)

  • Zuschuss bis zu 40% der Nettoinvestitionskosten des Batteriespeichersystems

  • Zusätzliche Boni möglich

  • Maximale Förderhöhe 50.000 €

Falls Sie Fragen hinsichtlich Ihrer individuellen Situation oder zur Beantragung der Mittel haben, sprechen Sie uns gerne an.

Niedrigschwellige Investitionsförderung für das Gaststättengewerbe
(Stand 03.11.2020)

Die NBank hat ein neues Zuschussprogramm speziell für das Gaststättengewerbe aufgelegt. Gefördert werden Investitionen im Gaststättenbereich (nicht im Beherbergungsbereich),

  • die einer nachhaltigen Betriebsführung in ökologischer, ökonomischer und/oder sozialer Hinsicht dienen

  • die bestehende Arbeitsprozesse optimieren und damit Arbeitsplätze und/oder den Weiterbetrieb des Unternehmens sichern

  • deren gewöhnliche Nutzungsdauer mindestens fünf Jahre beträgt

Voraussetzung für die Förderung muss ein Umsatzrückgang durch die Covid-19-Pandemie in den Monaten April bis Juni 2020 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum sein. Der Zuschuss kann bis zu 80% der förderfähigen Ausgaben betragen, die maximale Förderhöhe beträgt T€ 100. Die Beantragung muss bis zum 31.03.2021 erfolgen, der Bewilligungszeitraum endet spätestens zum 31.10.2021.
Falls Sie Fragen hinsichtlich Ihrer individuellen Situation oder zur Beantragung der Mittel haben, sprechen Sie uns gerne an.

Aktualisierung Thema Schnellkredite der NBank und KfW
(Stand 12.10.2020)

  • Die NBank hat die Konditionen für den im Frühjahr 2020 aufgelegten Schnellkredit angepasst:

Unterstützt werden Unternehmen mit bis zu 10 Beschäftigten, die im Zusammenhang mit der aktuellen Covid-Pandemie in finanzielle Schwierigkeiten geraten sind. Gefördert wird der gesamte Liquiditätsbedarf, z.B. laufende Betriebskosten, Löhne und Gehälter, planmäßiger Kapitaldienst sowie Investitionen.
Die maximale Kredithöhe wurde von T€ 50 auf T€ 200 (max. 50% des Jahresumsatzes) erhöht.
Die Darlehenslaufzeit beträgt 5, 7 oder 10 Jahre mit entsprechenden tilgungsfreien Jahren (1-2 Jahre). Das Darlehen wird für die gesamte Laufzeit mit 3% verzinst.

Es erfolgt eine 100%ige Haftungsfreistellung. Diese gilt für Darlehenszusagen der Hausbank bis zum 31.12.2020. Die Beantragung muss neuerdings über die Hausbank erfolgen.

  • KfW-Schnellkredit 2020:

Unterstützt werden Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft, Einzelunternehmer und Freiberufler mit mehr als 10 Beschäftigten. Gefördert wird die Finanzierung von Betriebsmitteln und Investitionen. Die max. Kredithöhe beträgt T€ 500 pro Unternehmensgruppe (10-50 MA) bzw. T€ 800 pro Unternehmensgruppe (mehr als 50 MA), max. 25% des Jahresumsatzes 2019.
Als besondere Bedingung gelten u.a. Beschränkung der Geschäftsführervergütungen/Entnahmen.

Die Darlehenslaufzeit beträgt max. 10 Jahre mit höchstens 2 Tilgungsfreijahren. Es gilt ein einheitlicher Zinssatz, der sich an der Entwicklung des Kapitalmarktes orientiert. Die KfW stellt den Finanzierungspartner zu 100% von der Haftung frei. Die Beantragung erfolgt über die Hausbank. Falls Sie Fragen hinsichtlich Ihrer individuellen Situation oder zur Beantragung der Mittel haben, sprechen Sie uns gerne an.

Neustart Niedersachsen Investition
(Stand 05.10.2020)

Die NBank hat ein Corona-Sonderprogramm für Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft, der Automobilwirtschaft sowie des Handwerks aufgelegt. Gefördert werden Investitionen, die durch Arbeits- und Prozessoptimierung einen Beitrag zum Klimaschutz leisten und deren gewöhnliche Nutzungsdauer mindestens 5 Jahre beträgt.

Nachfolgend geben wir Ihnen eine kurze Übersicht zu dem Programm:

  • Umsatzrückgang in den Monaten April bis Juni im Vergleich zum Vorjahr

  • 50% Zuschuss für Investitionen bis T€ 200

  • 40% Zuschuss für Investitionen bis T€ 625

  • 30% Zuschuss für Investitionen bis T€ 1.650 (nur Automobilwirtschaft)

  • 20% Zuschuss für Investitionen bis T€ 4.000 (nur Automobilwirtschaft)

  • Förderhöhe maximal T€ 800

  • Bei Kfz: max. T€ 10 förderfähige Ausgaben je Kfz

Die Antragstellung muss bis spätestens zum 30.11.2020 erfolgt sein, der Bewilligungszeitraum endet spätestens zum 06.06.2022.
Falls Sie Fragen hinsichtlich Ihrer individuellen Situation oder zur Beantragung der Mittel haben, sprechen Sie uns gerne an.

Beratungsförderung für von der Corona-Krise betroffene Unternehmen
(Stand 06.04.2020)
Mit Wirkung vom 03.04.2020 wird die Rahmenrichtlinie zur Förderung unternehmerischen Know-hows um ein vorerst bis zum 31.12.2020 befristetes Sofortprogramm für KMU, die aufgrund der Corona-Krise in wirtschaftliche Schwierigkeiten geraten sind, erweitert.

Für Sie bzw. für Ihre Mandanten besonders von Bedeutung dürften u.a. folgende Änderungen sein: 

  • Die betroffenen Unternehmen erhalten einen Zuschuss für eine Beratungsleistung in Höhe von 100 %, maximal jedoch 4.000 Euro, der in Rechnung gestellten Beratungskosten (Vollfinanzierung).
  • Betroffene Unternehmen müssen kein Informationsgespräch mit einem regionalen Ansprechpartner vor Antragstellung führen.
  • Es können von betroffenen Unternehmen bis zur Ausschöpfung der maximalen Zuschusshöhe mehrere Beratungen im Rahmen des neuen Kontingentes beantragt werden.
  • Die antragberechtigten Unternehmen werden von einer Vorfinanzierung der Beratungskosten entlastet. Der Zuschuss wird vom BAFA als Bewilligungsbehörde direkt auf das Konto des Beratungsunternehmens ausgezahlt.
  • In einem Beratungsbericht müssen die konkreten Auswirkungen der Corona-Krise auf das antragstellende Unternehmen und insbesondere die dagegen zu ergreifenden Maßnahmen vom Beratungsunternehmen nachvollziehbar dargestellt werden.
  • Anträge auf Förderung einer Beratung nach diesen Bestimmungen können zunächst bis einschließlich 31. Dezember 2020 gestellt werden.

Falls Sie Fragen hinsichtlich Ihrer individuellen Situation oder zur Beantragung der Mittel haben, sprechen Sie uns gerne an.
Zusammenfassung der Hilfsangebote für Unternehmen in der Corona-Krise
(Stand 25.03.2020)

Wie Sie wissen, beschließen Bund und Land in dieser Woche aufgrund der Corona-Krise milliardenschwere Hilfsprogramme. Die Beantragung der Liquiditätshilfen sollte danach in den kommenden Tagen möglich sein. Wir weisen aber darauf hin, dass die Programme im Detail noch weiter „im Werden“ sind. Im Laufe dieser Woche hatten sich schon Verbesserungen eingestellt und die KfW hat die Haftungsgrenze zunächst von 80 % auf 90 % heraufgesetzt. Wir erwarten darüber hinaus aber noch weitere Verbesserungen.

Derzeit werden Anforderungen an die beizubringenden Unterlagen gestellt, die wir in Abstimmung mit Ihnen bei Bedarf erarbeiten und beibringen können. Die KfW-Vorgaben werden nach unserem Kenntnisstand aber in den Hausbanken auch noch unterschiedlich ausgelegt.

Vielleicht fragen Sie sich, welche Programme am besten für Sie geeignet sind. Stand jetzt schätzen wir dies wie folgt ein:

  • Für Kunden mit geringem Liquiditätsbedarf bis ca. 50 T€ empfehlen wir die Beantragung der Landesmittel (Zuschüsse und Darlehen) über die NBank.
    Hier erfolgt die Antragstellung direkt bei der NBank (ohne zwischengeschaltete) Hausbank und die Anforderungen an Infos und Unterlagen werden geringer ausfallen als bei der KfW.

  • Bei größerem Finanzbedarf sollten zusätzlich zu einem Antrag an die NBank auch KfW-Mittel über die Hausbank beantragt werden. Hierfür werden aber wie gesagt umfangreichere Infos und Unterlagen bereitgestellt werden müssen.
    Insbesondere wird die Quantifizierung des Betriebsmittelbedarfs im Rahmen einer geänderten Planrechnung notwendig werden.
    Empfehlung:     Stellen Sie bereits in dieser Woche Unterlagen wie Bilanzen, BWA, Planzahlen, Aufstellung Anzahl Beschäftigte, Beschreibung Ihrer individuellen Situation zusammen, sofern uns diese noch nicht vorliegen.

  • Sofern Sie nicht auf die Beantragung und die Bewilligung bzw. Auszahlung öffentlicher Gelder warten können, weil z. B. schon kurzfristig zum Monatsultimo Zahlungen wie Gehälter, Mieten, Sonstiges fällig werden, sprechen Sie ggfls. in einem ersten Schritt Ihre Hausbank an.
    Die örtlichen Hausbanken sind nach unserem Kenntnisstand durchaus bereit, erste Maßnahmen wie Tilgungsaussetzungen und kleine Betriebsmittelerweiterungen aus eigenen Mitteln zu gewähren, bis die staatlichen Hilfen angekommen sind.

Die Mittel der NBank sollen bereits wenige Tage nach Antragstellung fließen.

Für die KfW-Mittel ist eine Auszahlung ab der zweiten Aprilhälfte realistisch. Allerdings wird es nach unseren Informationen vorab eine sog. Quick-Zusage geben, die seitens der Hausbank eine Vorfinanzierung ermöglicht.

Dies ist aber Stand heute noch unter Vorbehalt zu betrachten und Antragsformulare oder Antrags-Downloadmöglichkeiten liegen den Banken und uns per heute noch nicht vor. Diese erwarten wir umgehend und informieren Sie dann.

Falls Sie Fragen hinsichtlich Ihrer individuellen Situation oder zur Beantragung der Mittel haben, sprechen Sie uns gerne an.

Infos Öffentliche Förderung
(Stand 23.03.2020)
Die Liquiditätssituation vieler Kunden ist angespannt und die Situation wird sich weiter verschärfen. Der Bund und die Länder werden – wie Sie den täglichen Medien bereits entnommen haben – mit erheblichen Mitteln die Wirtschaft unterstützen. Dies ist auch zwingend notwendig. Aber das Geld muss auch bei den Firmen ankommen. Insofern sind praktikable Programme und Lösungen erforderlich, die den Kunden helfen und für die Hausbanken umsetzbar sind.

Wie Sie vielleicht wissen, bin ich zur Interessenvertretung des Mittelstands auch im Landes- und Bundesvorstand der Mittelstandsunion (MIT) aktiv. Bereits seit einigen Tagen (ich hatte im Homeoffice ja ein wenig Zeit) bin ich über diese Gremien damit befasst, gemeinsam mit weiteren engagierten Vorstandskollegen auf eine aus unserer Sicht noch notwendige Optimierung der Programme hinzuwirken. 

Nachstehend geben wir Ihnen einige Informationen über den aktuellen Stand der Förderprogramme. Ich hoffe und erwarte, dass es bei der Ausgestaltung der Programme noch weitere Verbesserungen gibt. Diese sind aus meiner Sicht insbesondere bei den großvolumigeren KfW-Mitteln erforderlich, da es sich um Kreditmittel handelt, deren Rückzahlungsnotwendigkeit die Kapitaldienstsituation vieler Unternehmen überfordert. Entsprechende Lösungsmöglichkeiten haben wir allerdings bereits in die politische Diskussion eingebracht.

Nach derzeitigem Stand der Dinge erhöht die KfW beispielsweise bereits die Haftungsübernahme für die Corona-Kredit-Sonderprogramme von urspr. 80 % (Stand 14.03.2020) auf 90 % (Stand 23.03.2020). Die Zinssätze sind je nach Unternehmensgröße mit 1,0 % / 2,0 % attraktiv. 

Ich erwarte im Laufe der Woche allerdings noch weitere Infos und Verbesserungen. Insbesondere sind nach meinem Kenntnisstand derzeit noch (zu) hohe Anforderungen an die bereitzustellenden Unterlagen vorhanden, die von vielen Unternehmen nicht ohne Weiteres in kurzer Zeit beigebracht werden können. 

Bei der N-Bank Niedersachsen befindet sich derzeit ein zweistufiges Programm mit gestaffelten Zuschüssen (je nach Beschäftigtenzahl) bis max. T€ 20,0 sowie einem Kreditprogramm bis T€ 50,00, das direkt von der N-Bank (nicht über die Hausbank) vergeben wird, in Vorbereitung. 
KfW-Darlehen können zusätzlich ggfls. zu einem späteren Zeitpunkt ergänzend noch beantragt werden. Das Programm soll Mittwoch in Kraft treten und ab Donnerstag beantragbar sein. Welche Unterlagen hierfür benötigt werden, befindet sich noch in der Klärung. 

Das BMWI hat zudem eine „Corona-Soforthilfe für Kleinstunternehmen, Soloselbständige“ aufgelegt, d.h. bis zu 9.000,00€ Einmalzahlung für 3 Monate bei bis zu 5 beschäftigten bzw. bis 15.000,00€ Einmalzahlung für 3 Monate bei bis zu 10 Beschäftigten.
Anträge stehen derzeit zum Download noch nicht bereit. Das wird sicherlich in Kürze möglich sein.

Die Ausgestaltung der Finanz-Maßnahmen ist wie gesagt noch im Fluss. Wir versuchen im Rahmen unserer Möglichkeiten hier weitere Optimierungen anzuregen.

Falls Sie Unterstützung für die Quantifizierung des Bedarfs sowie die Beantragung der Mittel und/oder der Erarbeitung der dafür notwendigen Unterlagen haben, sprechen Sie uns gerne an. 
Ebenso informieren wir Sie gerne über Details der Programme sowie die weiteren Entwicklungen bei den Programmen.

Es sind herausfordernde Zeiten. Ich hoffe und glaube, dass wir sie meistern können, wenn Mittelstand, Bankwesen und Politik einen Schulterschluss hinbekommen. Wir wollen unseren hierfür notwendigen Beitrag insbesondere bei der Umsetzung leisten.
  • 04961 942450
  • Deverhafen 1,26871 Papenburg
  • Montag - Donnerstag: 08:00 - 13:00 Uhr und 14.00 - 17.00 Uhr Freitag: 08.00 - 14.00 Uhr
Zum Seitenanfang